Grauspecht

Picus canus

Grauspecht (Balg eines Weibchens)Aussehen: Mit einer Körperlänge von ca. 25-28 cm etwas kleiner als der verwandte Grünspecht, dem er äußerlich recht ähnlich ist, das Gefieder ist aber eher grau als grün (daher der Name). Der Kopf ist grau mit schmalem schwarzen Augen- und Bartstreif. Die Stirn des Männchens ist rot, die Weibchen besitzen überhaupt keine roten Gefiederpartien. Durch diese weniger auffällige Kopfzeichnung ist der Grauspecht am besten vom Grünspecht zu unterscheiden.

Gewicht: 120 g bis 180 g

Flügellänge: 145 mm bis 150 mm

Lebensraum: Laub- und lockerer Nadelwald, Gehölze und Parks; im allgemeinen abwechslungsreiche Landschaften; da wie beim Grünspecht für den Höhlenbau Bäume mit totem Holz benötigt werden, auch gerne Gebiete mit Streuobstwiesen.

Nahrung: Ähnlich dem größeren Verwandten Spinnen und Insekten, darunter auch häufig Ameisen, allerdings ist der Grauspecht nicht ganz so stark auf diese spezialisiert.

Nest: Höhlen im kranken Holz alter Bäume, Polstermaterial für die Eier ist wie beim Grünspecht eine dünne Schicht aus Holzspänen.

Eier: 4 bis 9

Brutdauer: 14 bis 17 Tage

Nestlingsdauer: 24 bis 28 Tage

Besonderheiten: Standvogel (und Strichvogel)

Gefährdung: In manchen Teilen Deutschlands und auch der Schweiz gilt der Bestand des Grauspechts bereits als gefährdet, was wie beim Grünspecht vermutlich darauf zurückgeht, dass alte Bäume häufig abgeholzt werden und durch intensive Schädlingsbekämpfung jene Insekten, die dem Specht als Nahrungsgrundlage dienen, zu stark dezimiert werden.

Autor: Claudius Blume

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letzte Änderung: 21. März 2004