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GrünspechtPicus viridis
Gewicht: 170 g bis 220 g Flügellänge: um 164 mm Lebensraum: Aufgrund seiner besonderen Ernährungsweise ist der Grünspecht kein ausgesprochener Waldbewohner, sondern bewohnt eher locker mit Bäumen bestandene Gebiete, ist daher in lichten Gehölzen und an Waldrändern sowie in Parklandschaften und auch in Gärten zu finden. Nahrung: Der Grünspecht ernährt sich wie seine Verwandten von Insekten und Spinnen, ist aber besonders spezialisiert auf Ameisen, die er am Boden aufsammelt oder mit seiner langen Zunge aus ihren Gängen herausangelt. Aus diesem Grund ist dieser Vogel auch oft auf Wiesen in Parks und Gärten zu beobachten. Nest: Für den Höhlenbau werden alte Bäume mit krankem Holz bevorzugt, die Eier liegen auf einer dünnen Schicht aus Holzspänen. Eier: 5 bis 8 Brutdauer: 15-20 Tage Nestlingsdauer: 23 bis 27 Tage Besonderheiten: Standvogel (und Strichvogel; nur bei extremer Kälte zieht der Grünspecht auch über größere Strecken in wärmere Gebiete) Gefährdung: Der Bestand des Grünspechtes ist vielerorts schon gefährdet bis stark gefährdet. Dies hat vor allem zwei Gründe: Durch intensive Rasenpflege fehlen ihm vielerorts ausreichend Ameisen als Nahrungsgrundlage, außerdem werden alte Bäume mit morschem Holz, die der Grünspecht für seine Höhlen braucht, meist abgeholzt, vor allem in Parks und Gärten. Man kann diesem Vogel daher vor allem dadurch helfen, dass man alte Bäume stehen lässt und auch die Ameisen im heimischen Garten duldet. Autor: Claudius Blume [zurück] |
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Arbeitsgruppe Ökologie und Vogelschutz e.V.
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letzte
Änderung: 21. März 2004
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