Haubenmeise

Parus cristatus

HaubenmeiseAussehen: Haubenmeisen sind durch das typische Kopfmuster mit der deutlichen Haube und die einfarbige, fahl graubraune Oberseite leicht zu erkennen. Oft verrät sie ihre Anwesenheit aber erst durch ihre charakteristische Stimme.

Gewicht: 10 g bis 13 g

Lebensraum: Nadel- und Mischwälder mit eingestreuten Fichtenbeständen; Friedhöfe, Parks und Gärten mit großen Koniferengruppen

Nahrung: Ernähren sich von Insekten in allen Entwicklungsstadien, Spinnen, Samen (meist von Nadelbäumen) und Nüsschen. Im Winter nehmen sie auch Nahrung vom Futterhaus.

Nest: Brütet in natürliche Höhlen in Bäumen, alte Spechthöhlen oder auch künstlichen Nisthöhlen. Ab und zu zimmert sie ihre Höhlen selbst in morsche Baumstämme. Das Nest besteht aus Flechten, Moos, Gräsern und gelegentlich Tierhaaren und Federn.

Eier: durchschnittlich 5 bis 8

Brutdauer: 13 bis 15 Tage

Nestlingsdauer: 17 bis 19 Tage

Besonderheiten: Haubenmeisen streifen im Winter außerhalb der Brutgebiet umher und sind gelegentlich auch an Futterstellen in menschlichen Siedlungen zu beobachten. Zu dieser Jahreszeit treten sie auch in kleinen Gruppen auf.

Gefährdung: Eine akute Gefährdung ist gegenwärtig (noch) nicht erkennbar. Vielfach sind jedoch geschädigte Fichtenbestände abgeholzt worden, was sich möglicherweise auf die Siedlungsdichte auswirkt.

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letzte Änderung: 30. Oktober 2003