Höhlenbrüter
Kohlmeise
(Parus major)
Fast jeder hat schon einmal eine Kohlmeise in seinem Garten oder
an einem Futterhäuschen gesehen. Sie ist nämlich die Meise,
die in Europa am häufigsten vorkommt. Da sie mit 14 cm auch die Größte
in unseren Breiten ist, ist sie leicht von den anderen Meisenarten zu
unterscheiden.
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Blaumeise
(Parus caeruleus)
Da sie klein und leicht sind, suchen Blaumeisen ihre Nahrung auch in den
Außenbereichen der Bäume. Oft kann man die lebhaften Vögel
kopfüber an Zweigspitze hängend beobachten, wo sie nach Insekten
oder Spinnen picken. Während des Winters sind sie regelmäßige
Gäste an Futterstellen. [mehr ...]
Sumpfmeise
(Parus palustris)
Die Supfmeise sieht der Weidenmeise zum verwechseln ähnlich. Beide
sind Zwillingsarten, die aus einem gemeinsamen Vorfahren entstanden. Ein
gutes Unterscheidungskriterium sind die Stimmen: Sumpfmeisen rufen nicht
so gedehnt wie Weidenmeisenn, und der Gesang klingt härter und rythmischer,
oft geradezu klappernd. [mehr ...]
Tannenmeise
(Parus ater)
Tannenmeisen sind leicht an ihrem weißen Nackenfleck
zu erkennen, den keine andere Meisenart trägt. Sie sträubt gern
die Scheitel-federn zu einer kleinen Haube. Ihr charakteris-tischer, etwas
schwermütiger Gesang "Wize-wize-wize" ist meist in Nadelwäldern
oder wenigstens Nadelbäumen zu hören. [mehr
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Trauerschnäpper
(Ficedula hypoleuca)
Ein Langstreckenzieher, der bei uns ab Mitte April eintrifft und dann
jede mögliche Höhle annimmt. Besonders gerne brütet er
aber in Nistkästen. Von einer Ansitzwarte aus jagen Trauerschnäpper
akrobatisch Insekten wie Heuschrecken, Käfer oder Tagfalter in der
Luft. Bei Regen suchen sie ihre Nahrung meist auf dem Boden. [mehr
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Haubenmeise
(Parus cristatus)
Leicht an dem typischen
Kopfmuster und der deutlichen Kopfhaube zu erkennen. Haubenmeisen verraten
ihre Anwesenheit aber oft erst durch ihre charakteristische Stimme, ein
rollendes oder klingelndes "Gürrrl", "Prülülüll"
oder "Prülülüli't", dessen klingelnder, gurrender
Charakter sich auch im Gesang
wiederfindet. [mehr
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Kleiber
(Sitta europaea)
Nur Kleiber können den Kopf voran die Baumstämme hinabklettern.
Anders als Spechte und Baumläufer verwendet sie den Schwanz dabei
jedoch nie als Stütze. Kleiber bewegen sich nicht ruckweise fort,
sondern setzen flink einen Fuß vor den anderen. [mehr
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Kleinspecht (Picoides minor)
Wie schon sein Name verrät ist er die kleinste und
mit etwa 25 Gramm auch die leichteste aller europäischen Spechtarten.
Aufgrund seiner geringen Gewichtes ist er oft im äußeren Kronenbereich
auf kleinen Zweigen zu finden. Männchen haben im Gegensatz zu den
Weibchen einen roten Scheitel. [mehr
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Mittelspecht
(Picoides medius)
Nicht nur dem Namen nach ein Mittelding zwischen Buntspecht und Kleinspecht,
auch im Verhalten zeigt er manche Eigenschaften des größeren,
manche des kleineren Verwandten. Allerdings erwirbt er anders als diese
Beute nicht durch Hacken, sondern wie der Grauspecht durch Ablesen von
der Rinde und Stochern. [mehr ...]
Buntspecht
(Picoides major)
Fast jeder hat ihn schon einmal gesehen, da er sich nicht nur im Wald,
sondern oft auch in Parks und Gärten aufhält. Da er der von
den heimischen Spechten am wenigsten spezialisiert ist und seine Speisekarte
sowohl tierische als auch pflanzliche Nahrung umfasst, findet er sich
fast überall zurecht und ist der häufigste europäische
Specht. [mehr...]
Grünspecht
(Picus viridis)
Der Grünspecht ist ein häufiger Besucher von Parks und Gärten,
wo er häufig am Boden zu beobachten ist. Dort stochert er in Wiesen
herum
und sucht nach seiner Leibspeise, den Ameisen. Deshalb wird er manchmal
auch Erd- oder Ameisenspecht genannt. [mehr
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Grauspecht (Picus canus)
Ein kleinerer, unscheinbarerer und seltenerer Verwandter des Grünspechts,
den man kaum kennt. Er braucht Bäume mit grober und rissiger Rinde,
da er seine Beute, die Insekten, die sich unter der Rinde verstecken,
nicht durch Hacken, sondern nur durch Stochern sucht. [mehr
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Wendehals
(Jynx torquilla)
Der Außenseiter unter den heimischen Spechten sieht gar nicht aus
wie ein typische Specht, ihm fehlen der Stützschwanz und der Meißelschnabel.
Er verhält sich auch ganz anders als seine Verwandten. Dafür
kann er seinen Hals um 180° drehen, eine Fähigkeit, die keiner
der anderen Spechte besitzt. [mehr ...]
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