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KleinspechtPicoides minor
Gewicht: 17 g bis 26 g Flügellänge: 82 mm bis 98 mm Lebensraum: Bewohnt Laub-, Misch- und Nadelwälder, gerne auch Auwälder und die halboffene Landschaft mit sonnigen Feldgehölzen, Baumreihen an Straßen, Alleen und Seen sowie Streuobstwiesen. Aufgrund seiner geringen Körper- und Schnabelgröße ist er nicht so kräftig wie die anderen Spechte. Für die hackende Nahrungssuche und die Schlafhöhlen, die er selbst zimmert, benötigt er daher ausreichend Bäume mit weichem oder totem Holz. Nahrung: Insekten und deren Larven sowie Spinnen. Bevorzugt holzbohrende Käferlarven, Raupen, Pflanzenläuse und Ameisen. Seine Beute erwirbt er vor allem durch Hacken. Nest: Brütet in stets selbstgezimmerten Höhlen, die er oft in Seitenästen so anlegt, dass die Öffnung nach unten zeigt und die Höhle so wettergeschützt ist. Während die Schlafhöhlen von jedem Vogel einzeln angelegt werden, wird die Bruthöhle von beiden Partnern gemeinsam gezimmert. Die Eier werden auf den bloßen, lediglich mit Holzspänen gepolsterten Höhlenboden gelegt. Eier: durchschnittlich 5 bis 7; rein weiß Brutdauer: 10 bis 12 Tage Nestlingsdauer: 18 bis 21 Tage Besonderheiten: Standvogel (und mitunter auch Strichvogel) Gefährdung: Der Kleinspecht gilt in einigen Bundesländern bereits als gefährdet, auch im restlichen Bundesgebiet, wie auch in der Schweiz und in Österreich, gibt es Anzeichen für eine Gefährdung der Art. Ursache ist vor allem der Verlust an Lebensraum, vor allem, da alte Bäume mit totem Holz oft abgeholzt werden. Diese stehen zu lassen, könnte dem Bestand helfen. Auch der Schutz von Streuobstwiesen kommt dem Kleinspecht zugute. Autor: Claudius Blume [zurück] |
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Arbeitsgruppe Ökologie und Vogelschutz e.V.
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letzte
Änderung: 21. März 2004
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