Sumpfmeise

Parus palustris

SumpfmeiseAussehen: Ist der Weidenmeise im Gefieder sehr ähnlich. Die Sumpfmeise ist im Vergleich kleinköpfiger, ihr schwarzes Lätzchen ist kleiner und scharf abgegrenzt, die schwarze Kopfplatte glänzt und reicht nicht so weit in den Nacken, die weißen Wangen sind nicht soweit auf die Halsseite ausgedehnt und im hinteren Bereich mehr verwaschen braungrau und außerdem ist ihr Schwanz gerade abgeschnitten. Am einfachsten sind jedoch beide Arten anhand der Stimme zu unterscheiden.

Gewicht: 9 g bis 12 g

Lebensraum: Auwälder, feuchte Laubwälder, Feldgehölze, Alleen, Parks, Gärten, bevorzugt keine Sümpfe, schätz aber die Nähe von Wasser

Nahrung: Ernährt sich im Sommer von Insekten und Spinnen, mit denen die Jungen ausschließlich gefüttert werden, daneben auch von wenigen ölhaltige Samen. Im Winter frisst sie reichlicher Sämereien, mit Vorliebe aus den Früchten der Erle. Sie ist ein häufig Gast am Futterhaus. Hier ist die Sumpfmeise die einzige Meise, die mehrere Futterbrocken zugleich in den Schnabel nimmt und damit davonfliegt, um sie unter loser Rinde zu verstecken.

Nest: Brütet in Baumhöhlen in ½ bis 2 Meter Höhe in einem morschen, noch stehenden Baumstamm oder Nistkästen, das Nest besteht hauptsächlich aus Moos und Halmen und wird mit verschiedenen Tierhaaren sowie Federn ausgepolstert

Eier: durchschnittlich 7 bis 10

Brutdauer: 13 bis 15 Tage

Nestlingsdauer: 17 bis 19 Tage

Besonderheiten: sehr standorttreu; überwintert im Brutgebiet

Gefährdung: Nicht in ihrem Bestand bedroht; natürliche Verluste durch ungünstige Witterungen zur Brutzeit (geringer Bruterfolg) sowie Nahrungsmangel in strengen Wintern

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letzte Änderung: 30. Oktober 2003