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TannenmeiseParus ater
Gewicht: 8 g bis 10 g Lebensraum: Die Tannenmeise bewohnt vor allem Nadelwälder, die einem hohen Fichtenanteil aufweisen. Vereinzelt kommen sie auch auf Friedhöfen mit großen Koniferenbeständen vor. Sie streift im Winterhalbjahr gerne umher und ist so auch in Gärten und an Futterhäuschen zu beobachten. Nahrung: Frißt Insekten, Spinnen sowie Samen von Nadelhölzern und ist teilweise von Fichtensamen abhängig. Die Jungen werden haupsächlich mit Insekten gefüttert. Bei Nahrungsmangel im Herbst kann sie invasionsartige Wanderungen unternehmen. Nest: Nistet in natürlichen Baumhöhlen, ausgefaulten Astlöchern, Spechthöhlen, Erdlöchern und Spalten in Baumstümpfen oder Mauersteinen. Oft werden auch künstliche Nisthöhlen angenommen. Das Nest besteht wie bei den anderen Meisenarten hauptsächlich aus Moos und Halmen und wird mit verschiedenen Tierhaaren sowie Federn ausgepolstert Eier: durchschnittlich 6 bis 10 Brutdauer: 14 bis 15 Tage Nestlingsdauer: 16 bis 23 Tage Besonderheiten: überwintert bei ausreichender Nahrung im Brutgebiet; schließt sich gerne im Winter auf Nahrungssuch mit anderen Meisen, Baumläufern und Goldhähnchen zusammen Gefährdung: Da sie stark von Fichten abhängig ist, führt das Absterben von Fichten-beständen erst zu Nahrungsmangel und schließlich zum Verlust des gesamten Lebensraums. Deshalb sind bereits lokal deutiche Rückgänge in den Beständen zu beobachten. [zurück] |
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Arbeitsgruppe Ökologie und Vogelschutz e.V.
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letzte
Änderung: 19. Mai 2004
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