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WendehalsJynx torquilla
Gewicht: 23 g bis 52 g Flügellänge: 80 mm bis 90 mm Lebensraum: Bewohnt lichte Wälder und Parklandschaften. Nahrung: Wendehälse ernähren sich vornehmlich von Ameisen, wobei sie sowohl erwachsene Tiere fressen als auch Larven und Puppen, die sie mit ihrer langen, klebrigen Spechtzunge aus den Ameisenbauten angeln. Nest: Nistet in alten Spechthöhlen, natürlichen Baumhöhlen und mitunter auch in Nistkästen. Die Eier werden auf den bloßen Höhlenboden gelegt; wenn in der zum Nisten ausgewählten Höhle altes Nistmaterial vorgefunden wird, wird es sogar ausgeräumt. Eier: 6 bis 10 (14) Brutdauer: 11 bis 14 Tage Nestlingsdauer: 20 bis 22 Tage Besonderheiten: Der Wendehals ist der Außenseiter unter den heimischen Spechten. Er wird auch nicht wie die anderen zur Unterfamilie der "Echten Spechte" gezählt, sondern zu einer eigenen Unterfamilie der "Wendehälse". Im Gegensatz zu den anderen heimischen Spechten zimmert er seine Höhlen nicht selbst. Außerdem ist er unter ihnen der einzige echte Zugvogel und verbringt den Winter in Afrika. Gefährdung: Der Bestand dieses ungewöhnlichen Vogels ist stark gefährdet, vielerorts ist die Art sogar bereits vom Aussterben bedroht. Zu ihrem Schutz muss ihr Lebensraum bewahrt werden. Da der Wendehals keine eigenen Höhlen baut, sondern bereits fertige Höhlen sucht, kann man ihm in geeigneten Lebensräumen auch ein wenig mit Nistkästen helfen. Als Zugvogel ist der Wendehals allerdings noch einem zusätzlichen Risiko ausgesetzt. Viele dieser Vögel werden nämlich leider auch auf dem Zug oder im Winterquartier von Menschen gejagt, so dass eigentlich auch dort Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssten. Autor: Claudius Blume [zurück] |
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Arbeitsgruppe Ökologie und Vogelschutz e.V.
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letzte
Änderung: 17. März 2004
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